Wie zusammen leben: Simulationen einiger alltäglicher Räume im Internet und Seminarraum

Seit geraumer Zeit spiele ich mit einer Smartphone-App ein Spiel, bei dem die Spieler*innen aus zufällig gezogenen Buchstaben Wörter legen und dabei verschiedene Bonusfelder auf dem Spielbrett nutzen können, um besonders viele Punkte dafür zugesprochen zu bekommen. Es ist bei dieser App für jene, die – wie das im Internet ausgedrückt wird – aus Gründen keine ihnen persönlich bekannten Mitspieler*innen finden, auch möglich, mit zufällig ausgewählten Unbekannten zu spielen.


„Schon mancher Mensch hatte sich ..."

„Schon mancher Mensch hatte sich in dem postwissenschaftlichen Glauben,
daß alles mit allem zusammenhinge, sehr schnell total verzettelt...“

...steht im vor mittlerweile fast 20 Jahren (übrigens im Jahr der Uraufführung von Elfriede
Jelineks Sportstück) erschienenen und mein Denken, Fühlen und Handeln nachdrücklich
geprägt habende Roman Tomboy des Autors, Musikers und DJs Thomas Meinecke, der
unlängst im Rahmen des Innsbrucker Prosafestivals explizite House Music aus dem sexuell
anders denkenden Underground Chicagos auflegte. Hinterher sagte Meinecke zu uns


Unlängst und ungefähr zur gleichen Zeit, nur zwanzig Jahre früher

Unlängst stand ich nach dem Besuch eines feministischen Performance-Lecture-Festivals bei dessen Afterparty wieder einmal
unter meinem liebsten Neonlicht („Ohne Theorie...“) und hatte eine Epiphanie.


the times they are a-changin’

come gather around people, wherever you roam
and admit that the waters around you have grown …
bob dylan

die vorgeschichte.


Offen und Herrlich oder der ganz normale Wahnsinn

Eigentlich wollte ich über unser jährliches Strassenfest schreiben. Darüber, dass wir uns jetzt schon darüber Gedanken machen, wie wir das nächste Mal den nicht enden wollenden Besucheransturm besser in den Griff bekommen wollen, und das, obwohl jedes, ich wiederhole, ausnahmslos jedes Jahr irgendwann im Laufe des Abends der Punkt erreicht ist für das fast schon traditionelle „NIE WIEDER“!


10 Jahre p.m.k Buch out now!

Das 272 Seiten starke Buch zum zehnjährigen Jubiläum der p.m.k nach einem Konzept von Christian Egger ist ab sofort erhältlich.

>> mit Texten von:
Austrofred | Hans Platzgumer | Didi Bruckmayr | Thomas Feuerstein
Esther Pirchner | Mario Vötsch | Helene Schnitzer | Maurice Kumar
Marco Russo | Ulli Mair | B. Fleischmann | Andreas Oberprantacher
Linda Fulterer | Thorsten Strohmeier | Martin Huber | Markus Köhle
Wolfgang Nöckler | Albi Dornauer | Sylvain Bardy
Christian Egger interviewt Ulli Mair und Chris Koubek

>> mit künstlerischen Beiträgen von:


Die p.m.k ist rauchfrei!

Sehr geehrte p.m.k Gäste, liebes Publikum!

Die p.m.k wurde im Juli 2013 von der zuständigen Behörde des
Stadtmagistrats Innsbruck im Rahmen des Tabakgesetzes unter "Räume
öffentlicher Orte" eingestuft, was die Unterteilung in Raucher- und
Nichtraucherbereich wie in der Gastronomie nicht mehr möglich macht.

Deshalb darf in der gesamten p.m.k ab sofort nicht mehr geraucht werden.

Weitere Strafen nach dem Tabakgesetz wären für die p.m.k
existenzgefährdend und können eine Schließung zur Folge haben.

Auch wenn es für einige nicht ganz leicht sein wird, bitten wir euch in


Art and the city

Noch ganz beseelt vom diesjährigen Heart of Noise Fetsival, lasse ich mir die drei Festivaltage immer wieder gerne Revue passieren. Es freut mich, dass dieses klein aber dafür umso feiner programmierte Festival, abseits von Mainstream und Festivalmania sich inzwischen so weit etablieren konnte, dass es in Hinkunft fixer Bestandteil des Innsbrucker Sommers sein wird.


Kunst gegen Bankenkrise?

Ich kann das Wort „Bankenkrise“ nicht mehr hören. Nur, weil ein paar wenige Zocker süchtig danach sind, Casino zu spielen und dafür zufällig an den richtigen Stellen sitzen, gehen ganze Staaten pleite. Die Welt scheint ins Chaos gestürzt, und die Medien verbreiten tag täglich nichts als Angst und Schrecken. Am meisten ärgert mich der Umstand, dass scheinbar nichts und niemand dagegen etwas zu tun vermag, sprich in der Lage ist, dem ganzen Wahnsinn, endlich ein Ende zu setzen.